Nächste Blase, trotzdem investiert

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Ich glaube, wir stecken zumindest teilweise in einer KI-Blase: Die großen Tech-Konzerne geben dieses Jahr zusammen rund 700 Milliarden Dollar für Rechenzentren und Chips aus, verdienen damit im Verhältnis wenig, und ihre Zahlen sehen dank gestreckter Abschreibungen und teils Schulden außerhalb der Bilanz besser aus, als sie sind. Das krasseste Beispiel für überzogene Bewertungen ist SpaceX, das an der Börse heute rund 2,1 Billionen Dollar wert ist, mehr als das Hundertfache seines Umsatzes von 2025, obwohl die Firma Verlust macht, weshalb es nicht einmal ein KGV gibt. Geld verdient dort nur Starlink, die Raketensparte macht Verlust, vor allem weil sie die Entwicklung der neuen Großrakete Starship bezahlt, und die übernommene KI-Firma xAI samt Twitter verbrennt Milliarden. Der Haken: Ein All-World-ETF enthält ohnehin Nvidia, Microsoft und seit Ende Juni auch ein bisschen SpaceX, der Blase entkomme ich damit also nicht. Trotzdem halte ich einen monatlichen Sparplan darauf für die beste Anlage, denn wer im Oktober 2007, kurz vor dem Crash, monatlich in den Weltaktienindex einzuzahlen begann, lag trotz eines Absturzes um rund die Hälfte Ende 2009 schon im Plus, während eine Einmalanlage im selben Monat erst 2013 ins Plus kam.

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